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Hauptvortrag Donnerstag Nachmittag

WISSENSCHAFTLICHER VORTRAG

Prof. Dr. Martina SCHMID-SCHWAP

Klinische Diagnostik - Schwerpunkt parafunktionelle Befunde

Dr. Astrid SKOLKA, MSc.
Instrumentelle Diagnostik – Achsiographie

Prof. Dr. Martina SCHMID-SCHWAP
Bruxierschienentherapie

 

 

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Dr. Astrid SKOLKA, MSc.
Prothetische Rehabilitation des Abrasionsgebisses

Prof. Dr. Eva PIEHSLINGER
Diagnostik und Therapie von komplexen prothetischen Fällen

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Mit Gesamt- oder Tageskarte freier
Zutritt zu Vorträge in  Saal Rust III

Preis: € 0,–Freie Plätze: 0
Univ. Prof. DDr. Eva PIEHSLINGER
Eva PIEHSLINGER
Univ. Prof. DDr.
Univ. Prof. DDr. Martina SCHMID-SCHWAP
Martina SCHMID-SCHWAP
Univ. Prof. DDr.

Klinische Diagnostik - Schwerpunkt parafunktionelle Befunde

Für Diagnostik und Therapie der Parafunktion wichtige Punkte der Anamnese und der klinischen Untersuchung werden präsentiert und die relevanten Parameter in der bildgebenden Diagnostik besprochen. Besonderes Augenmerk wird auf die Interpretation parafunktioneller Befunde mittels Brux-checker-Analyse gelegt.

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Instrumentelle Diagnostik – Achsiographie:

Die Achsiographie stellt ein seit langem bewährtes diagnostisches Tool dar, das besonders im Bereich der craniomandibulären Dysfunktionen seinen Anwendungsbereich findet. Nach dem „Wiener Konzept“ ist die Aufzeichnung der Gelenksbahnen allerdings auch ein Fixpunkt in der Diagnostik bei komplexen prothetischen Fallplanungen. Im Vortrag wird die Achsiographie im Detail beleuchtet – der Bogen spannt sich von den theoretischen Grundlagen, über die praktische Anwendung, bis zu den Interpretationen der Befunde und deren klinische Relevanz.

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Bruxierschienentherapie

Indikation und therapeutische Ziele einer Aufbissbehelfstherapie mittels Bruxierschiene werden vorgestellt und die praktischen Schritte bei Bruxierschienentherapie detailliert dargelegt.

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Prothetische Rehabilitation des Abrasionsgebisses:

„2020 – was für ein stressbehaftetes Jahr! Parafunktion ist in aller Munde!“ Dass Bruxismus nicht so „neuartig“ wie die diesjährige Mutation des Corona-Virus ist, ist bekannt. Wir haben in unseren Archiven einige beeindruckende und gut dokumentierte Abrasionsfälle herausgesucht, deren Rehabilitation sehr stabile Langzeitergebnisse brachten. Der Vortrag thematisiert sowohl die diagnostische als auch die therapeutische Vorgehensweise in diesen ausgesuchten Patientenfällen zum Zeitpunkt der Rehabilitation und deckt auch deren prothetische Nachsorge in den letzten Jahren auf.

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Diagnostik und Therapie von komplexen prothetischen Fällen

Im Rahmen des Vortrages soll an Hand von Patientenbeispielen gezeigt werden, wie eine Unterscheidung von einfachen und komplexen Fällen in der Prothetik vorgenommen werden kann. Dementsprechend richtet sich auch der Umfang der diagnostischen Schritte sowie die Vortherapie. Bei der prothetischen Rehabilitation müssen immer alle Funktionen des Kauorgans beachtet werden: die Ästhetik spielt eine ebenso wichtige Rolle wie die Mastikation, die Artikulation sowie die Funktion des Kauorgans zum Streßabbau. Im Vortrag wird entsprechend der Lehre der "Wiener Schule" besonderes Augenmerk auf eine funktionelle Okklusion gelegt, die dem Kauorgan die Fähigkeit zu Pressen und Knirschen (Bruxieren) ermöglicht, ohne aber die Strukturen zu schädigen. Es werden die Zusammenhänge zwischen Ästhetik und Funktion dargestellt und anhand von Patientenbespielen erläutert, wie die Diagnostik und Fallplanung bei komplexen Rehabilitationen schrittweise durchgeführt werden kann. Hierbei spielen Kompensationsmechanismen eine ebenso wichtige Rolle wie das Errechnen der idealen vertikalen Position und die individuelle Neigung der Okklusionebene. Es soll im Rahmen des Vortrages gezeigt werden, daß der Erfolg eine komplexen prothetischen Rehabilitation weniger von der Aufwändigkeit der technischen Versorgung als vielmehr von der exakten und individuellen Planung und Vorbehandlung des Patienten abhängt.